Ausbildungslager 2015   

Vom Freitag, den 16.8.2015, bis Sonntag, den 18.8.2015, stand das Ausbildungslager auf dem Jahresdienstplan der Feuerwehr Grabow. An diesem Wochenende beübte sich die Einsatzabteilung in verschiedenen Ausbildungs-blöcken. Als Ort des Zeltlagers wurde wiederum der Sportplatz im Waldstadion gewählt. Für einige Kameraden begann das Ausbildungswochenende bereits am Donnerstag. Sie bereiteten das Lager vor. Dazu gehörte der Aufbau des Schlaf- und Speisezeltes.


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Am Freitag um 19 Uhr wurde das Zeltlager offiziell eröffnet. Dabei zu Gast war der Leiter des Ordnungsamtes, der noch eine Aufmerksamkeit für den Landesmeistertitel im Gepäck hatte. Danach schloss sich die erste Geräteausbildung an. Während dieser lösten die Melde-empfänger aus und riefen die Feuerwehren Grabow und Wanzlitz zu einem Übungseinsatz in einer Werkstatt. Dort wurden mehrere Personen vermisst und Gefahrstoffe mussten vor den angenommenen Flammen geschützt werden. Die Kameraden übten also Menschenrettung, Brandbekämpfung und Wasserversorgung über lange Wegstrecke kombiniert. Herauszuheben ist dabei noch der reale Einsatz von Löschschaum und der Aufbau des Schnelleinsatzzeltes zur Versorung der Verletzten.  


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Im Anschluss fand die Nachbesprechung statt und die Kameraden kehrten ins Lager zurück.  

 

 

Am zweiten Ausbildungstag stand der Feuerwehr ein leerstehender Wohnblock zur Verfügung. In diesem wurden zwei separate Ausbildungen durchgeführt.  

Auf der Eingangsseite wurde das Vorgehen bei einem Kellerbrand geprobt. Hierbei wurden Atemschutztrupps zum Einsetzen eines Rauchvorhangs, Schaffen einer Abluftöffnung, Menschenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt.
Auf der Blockseite mit Balkonen musste die Ausbildungsgruppe die dreiteilige Schiebleiter in Stellung bringen, um auf einen Balkon zu gelangen. Dort musste ein Fenster mittels Werkzeug geöffnet werden, um so eventuelle Verletzte zu retten.  

Demnach wurden die Feuerwehrdienstvorschriften mit den Nummern 3, 7 und 10 gleichermaßen thematisiert.

 

 

Auch in diesem Jahr sorgte die Reserveabteilung für das leibliche Wohl der Kameraden. Nach dem Mittag verlegte der erweiterte Löschzug mit sechs Fahrzeugen zum lokal bekannten Caravan-Händler, um dort Löschwasserentnahmestellen, Zufahrten und Gefahrenschwerpunkte zu erkunden. Hierzu führten die Geschäftsführerin und Angestellte über das Gelände.


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Zurück in Grabow wurden die Kameraden zum nächsten Übungseinsatz an der Elde in Fresenbrügge alarmiert. Hier war eine Person ins Wasser gestürzt, die Chemikalien bei sich hatte. Demzufolge musste die Person gerettet werden und eine Ölsperre zu Wasser gebracht werden. Dabei wurden die Schlauchboote eingesetzt.  


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Am Abend wurden in, altbewährter Tradition, die Familien ins Lager zum gemeinsamen Grillen und Lagerfeuer eingeladen. 

 

Der letzte Ausbildungstag - Sonntag - stand im Zeichen des Sports. Fit für Einsätze sein bedeutet auch körperlich fit zu sein.

Daraufhin schloss sich der Rückbau und die Nachbereitung des Ausbildungswochenendes an. Die Zelte wurden abgebaut, Fahrzeuge gereinigt, Material ausgetauscht. Diese Maßnahmen waren pünktlich zum Mittag beendet und mit dem Essen war das Wochenende im Sinne der Aus und Fortbildung beendet.

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